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11.02.2017, 12:58 Uhr | Lausitzer Rundschau, Frank Claus Übersicht | Drucken
Dieter Herrchen tritt nicht mehr an

ELSTERWERDA. Elsterwerdas Bürgermeister macht den Weg für ein neues Gesicht an der Rathausspitze frei: Die RUNDSCHAU sagt heute, welche Kandidaten schon ihren Anspruch anmelden.


Am 28. Februar 2018 endet die Amtszeit von Bürgermeister Dieter Herrchen (parteilos). 16 Jahre wird der Mann, der in diesem Jahr noch seinen 65. Geburtstag feiert, dann an der Spitze des Rathauses gestanden haben. Jetzt ist sicher: Zur Bürgermeisterwahl, die in Elsterwerda vermutlich zeitgleich mit der Bundestagswahl am 24. September dieses Jahres stattfindet, tritt Amtsinhaber Dieter Herrchen nicht mehr an. "Ich habe dann 16 Jahre mit Leidenschaft in diesem Amt dienen dürfen", sagt er und spricht von einer "erlebnisreichen, spannenden Zeit, die auch mich als Mensch stark gefordert hat". Der Job fülle ihn aus, private und persönliche Belange habe er stets zurückgestellt. "Ich bin nicht der Nabel der Welt", sagt er und fügt einen Leitspruch an, der ihn stets begleitet habe: "Bürgermeister sind Fußnoten in der Geschichte einer Stadt, nicht mehr und auch nicht weniger."

Kandidaten, die sich jetzt bewerben, gibt er eines zu bedenken: Das Bürgermeisteramt sei weder "ein Versorgungsposten, noch ein Karrieresprung, und das Amt sollte auch kein Platz der Beliebigkeiten in politischen Spielchen" sein.

Er habe noch einiges vor, um dem oder der Nachfolger/in eine solide Stadt zu hinterlassen. "Die schwierige Problematik der Steuererhebungen ist gelöst, die Verwaltung erheblich verjüngt", sagt er. Nun will er noch die Drohverlustrückstellung in Höhe von 3,4 Millionen Euro, die die Stadt bilden muss, um eventuelle Forderungen des Schuldenmanagements hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit des Wasser- und Abwasserverbandes zu erfüllen, aus den Büchern bekommen. Und er will gemeinsam mit der Verwaltung und den Abgeordneten einen ausgeglichenen Doppelhaushalt für die Jahre 2017/18 hinlegen.

Drei Kandidaten erklären mit Stand gestern, den Chefsessel im Rathaus einnehmen zu wollen. Es sind die Landtagsabgeordnete Anja Heinrich (CDU), die bis 2014 mehr als zehn Jahre der Stadtverordnetenversammlung vorgestanden hat, der Uhrmachermeister und Betriebswirt Eckart Schmidtchen, der als Parteiloser ins Rennen gehen will, und die Diplomingenieurin (FH) für Bekleidungstechnik, Michaela Jahn (SPD). Anja Heinrich: "Ich habe mich ganz klar positioniert und die Zustimmung der Fraktions- und Stadtverbandsspitze bereits erhalten." Am 3. März entscheidet der gesamte Stadtverband. Auch Michaela Jahn habe ihre Kandidatur mit der Parteispitze bereits abgestimmt, am nächsten Donnerstag entscheiden die Mitglieder.

Der AfD-Stadtverordnete Andreas Franke, der im Januar erklärt hatte, sich mit der Bürgermeister-Kandidatur zu tragen, lässt seine endgültige Entscheidung nach einem gestrigen Gespräch noch offen. Zeit hat er ja noch, denn bis 66 Tage vor dem Wahltermin können Bewerber ihren Hut in den Ring werfen. Neben den genannten Kandidaten waren in Elsterwerda vier weitere im Gespräch, die aber allesamt erklärten, nicht kandidieren zu wollen. Frank Claus

aktualisiert von Andreas Egeresi, 20.02.2017, 13:04 Uhr

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