06.05.2011

BERLIN INTERN - DER INFOBRIEF

Vorwort des Vorsitzenden der Landesgruppe Brandenburg, Herrn Michael Stübgen, MdB


Uwe Schüler, Landesgruppenreferent
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind, wissen wir spätestens seit Winston Churchill. "Ich glaube nur Statistiken, die ich selbst gefälscht habe," soll Churchill gesagt haben. Kurz vor der Bundestagswahl 2009 veröffentlichte die OECD ihre Bericht „Doing Better for Families“.

Danach wollte die OECD festgestellt haben, dass in Deutschland 16,3 Prozent der Kinder in Armut aufwachsen. Die Zahlen der OECD sorgten im Bundestagswahlkampf fälschlicherweise für großen Wirbel, wie sich nunmehr herausgestellt hat. Statt bei 16,3 Prozent, wie 2009 von der OECD vermeldet, lag die Kinderarmut in Deutschland damals nur bei zehn Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dass eine umfassende Datenkorrektur durchgeführt hat. Danach war die Kinderarmut in Deutschland nie höher als der OECD-Schnitt von 12,3 Prozent. Der neueste Bericht der OECD von vergangener Woche kommt zu einer Quote 8,3 Prozent. In der Studie heißt es: „Das hohe finanzielle Gesamtförderniveau für Familien hilft, die Kinderarmutsrate bei 8,3 Prozent zu halten - im Vergleich zum OECD-Mittel von 12,7 Prozent ist das relativ niedrig.“ Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann und zeigt, dass die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen zur Förderung von Kindern und Familien Wirkung zeigen.

Ihr

Michael Stübgen, MdB
Landesgruppenvorsitzender

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