30.09.2013

So geht’s nun wirklich nicht


Michael Oecknigk, Vorsitzender CDU- Ortsverband Herzberg- Schlieben- Schönewalde
Bestürzt und mit völligem Unverständnis reagieren die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Herzberg auf die Meldungen, dass die SPD, die Grünen und nun auch die Herzberger Sozialdemokraten eine Zusammenarbeit mit der CDU auf Bundesebene ablehnen. Seit Wochen werden die Wähler im Wahlkampf um ihr Vertrauen beworben und nun verweigert man der stärksten Fraktion im Deutschen Bundestag der CDU/CSU- Fraktion, die Zusammenarbeit.

Gilt da das Wort, sprich Votum, des Wählers nun nicht mehr? Mehr als zwei Drittel der Deutschen wünschen sich nach Umfragen die „große Koalition“. Der Wählerwille wird hier wohl ignoriert, weil man trotzig reagiert. Wir brauchen eine starke Regierung, die die Probleme Deutschlands löst, keine Schönwetterpolitiker. Das Volk ist der Souverän und dem steht man in Verantwortung und ist verpflichtet, erst recht nach der Wahl. Es gibt keine plausiblen Gründe, sich der Zusammenarbeit mit den Christdemokraten und Christsozialen zu verweigern. Und wer es dennoch tut, sollte seinen Hut nehmen und nicht wegen des eigenen Unvermögens oder mangelnder Bereitschaft oder gar aus schlechten Erfahrungen kneifen. Dies wäre nur Ausdruck von Schwäche. Wir fordern ein schnellstmögliches Aufeinanderzugehen, damit die große Koalition die Aufgaben unseres Landes erfüllen kann.

Michael Oecknigk
Vorsitzender CDU- Ortsverband Herzberg- Schlieben- Schönewalde

Nach oben