01.07.2015

"Klassenzusammenlegungen sind zwar rechtens, doch nicht in jedem Fall klug!"

Landtagsabgeordnete Anja Heinrich (CDU) fordert eine Neubetrachtung durch das Staatliche Schulamt


Anja Heinrich, MdL
Die Nichtgenehmigung des Fortbestandes der Dreizügigkeit, die darüber hinaus mit der Auflösung eines Klassenverbandes einhergeht, stellt für die Rehabilitations-Kliniken ein elementares Problem dar, was in der Entscheidung durch das Staatliche Schulamt völlig unberücksichtigt blieb.

Schulkinder von Patienten der Kurklinik blieben bei der vorliegenden Entscheidung unberücksichtigt, was zur Folge hätte, dass in der Patientenversorgung von Müttern mit schulpflichtigen Kindern die Kurkliniken ihren Verpflichtungen gegenüber den Kostenträgern nicht mehr nachkommen könnten. "Die Dreizügigkeit gewährleistete für Schüler, Eltern, Schulträger und Kurklinik in einer verlässlichen und unbürokratischen Form den reibungslosen Schulablauf während einer Kur." so Anja Heinrich. "Mir sind die rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst, dennoch sollte explizit diese Entscheidung in ihrer wirklichen Auswirkung dringend geprüft und rück-gängig gemacht werden." So treffen sich zu einem weiteren Arbeitsgespräch am kommenden Freitag neben Anja Heinrich die Schulleitung, Vertreter der Eltern und der Leiter der Fontana Klinik, Michael Schmidt um die weitere Vorgehens-weise zu beraten. Dazu gehört auch ein Termin mit dem Staatlichen Schulamt. Darüber hinaus wand sich Anja Heinrich mit einem persönlichen Schreiben an den Brandenburgischen Bildungsminister und initiierte eine schriftliche Anfrage in diesem Kontext an die Landesregierung bestehend aus SPD und Die Linke. "Eltern, Schüler und Kurklinik haben ein berechtigtes Interesse, sich gegen die geplante Zusammenlegung zu wehren. Wir werden gemeinsam nichts unversucht lassen, für alle Beteiligte eine gute Lösung zu finden."

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