Übergabe der Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille für Menschenrechte 2016 an Judith Gyenes, die Witwe von General Pál Maléter im Mauermuseum am Checkpoint Charlie in Berlin Von links: Alexandra Hildebrandt (Leiterin Mauermuseum), Judith Gyenes, Michael Stübgen
Übergabe der Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille für Menschenrechte 2016 an Judith Gyenes, die Witwe von General Pál Maléter im Mauermuseum am Checkpoint Charlie in Berlin Von links: Alexandra Hildebrandt (Leiterin Mauermuseum), Judith Gyenes, Michael Stübgen
23.12.2016

MdB Michael Stübgen übergibt Internationalen Menschenrechtspreis an Judith Gyenes


Michael Stübgen, MdB
Am 14. Dezember überreichte der Vorsitzende der deutsch-ungarischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Michael Stübgen, MdB,  den Internationalen Menschenrechtspreis Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille 2016 an Judith Gyenes, die Witwe von General Pál Maléter, der posthum geehrt wurde.

In seiner Laudatio würdigte Michael Stübgen die Verdienste von General Pál Maléter während des Ungarischen Volksaufstandes 1956. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurde Pál Maléter, ehemaliger Verteidigungsminister und militärischer Chef des Volksaufstandes, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Michael Stübgen dazu: „Es war beeindruckend, als Judith Gyenes, die nicht nur ihren Ehemann im Ungarischen Volksaufstand verloren hat, sondern bis 1989 unter enormen Repressalien des sozialistischen Regimes leiden musste, in ihren Dankensworten erklärte: „1989 wusste ich, dass der Tod meines Ehemannes 1956 nicht umsonst war.“ 

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